Nachhaltige Gastronomie

Die Einführung nachhaltiger Lebensmittel z.B. aus der Region, Fair Trade, vegetabiler Herkunft usw. bringt Änderungen von Einkauf, über Zubereitung bis Deklaration mit sich. Gerade wenn Bio-Zutaten in der Ausser-Haus-Verpflegung angeboten werden, gilt es zumindest in Deutschland, die Anforderungen staatlicher Verordnungen zu beachten. Die Schweizer Bio Verordnung regelt Bio-Angebote in der Gastronomie noch nicht. Hier sind privat-rechtliche Einrichtungen wie Bio Suisse aktiv. Die dadurch gegebenen Spielräume werden in zwei Artikeln der September-Ausgabe der bioaktuell vermittelt (S.22-24).

Auch unter dem Energieaspekt (2000 Watt-Gastronomie) lassen sich erste Angebote einer nachhaltigen Gastronomie entwickeln. Mittlerweile 6 Radolfzeller Restaurants bieten hier ganzjährig ein Angebot an 2000-Watt-Speisen und -Getränken an. Im Rahmen der Baden-Württemberg Nachhaltigkeitstage 12/13.06.15 waren insgesamt 8 Restaurants involviert mit ihren Angeboten: die Anregungen für mehr Vielfalt vom Acker auf den Teller konnten die Mitarbeitenden und Gäste über ein Tütchen Saatgut für eine Bienenweide und einem Klimakochbüchlein mit nach Hause nehmen. Und auch Slow Food ist mit weiteren Konzepten "Chef Alliance" aktiv, engagierte GastronomInnen in die Slow Food "Arche" zu holen. Im September wurden dann die Koch-Auszubildenden des Berufsschulzentrums Radolfzell zu Beginn ihres ersten Lehrjahres in das Thema "Teller statt Tonne" eingeführt. Eine Lesung "Harte Kost" im Radolfzeller Milchwerk stand allen Interessierten offen und förderte das Gespräch der verschiedenen Interessensgruppen. 2017 soll das 2000-Watt-Konzept nun erweitert um das Angebot "große Küche auf kleiner Flamme" erweitert fortgeführt werden.

Ich freue mich, einen entsprechenden Prozess zu begleiten und konkret die nächsten Schritte mit Ihnen auszuarbeiten.

 

Ein gemeinsames Projekt mit Regula Bickel und Karin Nowack bietet vielseitige Unterstützung an, insbesondere wenn es um die Einführung einer nachhaltigen Ernährung geht.