Radolfzell am Bodensee

Die Internationale-Bodensee-Konferenz geht davon aus, dass 3,8 Millionen Menschen im weiteren Bodenseegebiet leben.

Die Stadt Radolfzell versucht dem Image als "heimlicher Umwelthauptstadt Deutschlands" auch in der Praxis gerecht zu werden. Der neue OB Martin Staab verkündete dann auf den Naturschutztagen 2015, dass man u.a. mit nachhaltigen Angeboten in der Gastronomie zum Erreichen des hoch gesteckten Ziels beitragen will. So bietet z.B. das Tourismus-Büro spezielle 2000-Watt-Arrangements an.

Durch mein Engagement in einer Kooperation mit Umwelt- und Kulturamt konnten die berühmten Naturschutztage 2014 erstmalig bio-zertifizierte Speisen und Getränke anbieten! Weitere öffentliche Veranstaltungen sollen entsprechend ökologisiert durchgeführt werden. Eine Aktionswoche der 2000-Watt-Gemeinden im Sommer 2014 sowie 2015 stellte ein Klimamenü in den Mittelpunkt. Als einer der nächsten Schritte werden seit 2014 kontinuierlich interessierte GastronomInnen der Gemeinde gezielt zu weiteren Vorteilen einer nachhaltigen Menügestaltung motiviert.

Rückmeldungen interessierter GastronomInnen vor Ort zeigen auf, dass ein persönliches Gespräch hilfreich ist, die individuellen Potentiale auszuarbeiten. So kann auf die standortspezifischen Anforderungen gezielt eingegangen werden: die eine Köchin wünscht eine Beratung, welche Schritte sie konkret zur stetigen Teilnahme am 2000-Watt Konzept gehen muss. Der eine Küchenleiter freut sich über einen ästhetisch schön gestalteten Saisonkalender, der über Jahre auch den Aushang in einer Küche überlebt. Der andere über den Tipp, auf der Höri regionales Bio-Fleisch beziehen zu können. Die nächste Köchin möchte verstehen, wo ein 2000-Watt-Konzept eine bereits bio-zertifizierte Küche noch weiterbringen kann. Und der weitere freut sich über die Preisdiskussion, was ein typisch badisches Linsengericht dann nicht mehr mit Kanadischen Linsen, sondern mit der Alb Leisa kosten würde....das gibt es viele kleine Schritte zu tun, vor allem: machbare!

Meine Beratungsgespräche ergänze ich um Beispiele nachhaltiger Erzeugnisse aus allen Ernährungsbereichen. Zudem erstelle ich Fact Sheets, die kurz und bündig die konkreten Schritte der Umsetzung erläutern. Dazu gehören auch Beispiele für 2000-Watt-Speisekarten mit Angabe möglicher LieferantInnen, Werbematerialien und weitergehende Fachliteratur. Wichtig sind auch die Ausarbeitung von verbindlichen, aber einfachen Regelwerken und Vereinbarungen, die praktisch umsetzbar sein müssen.

 

 

Konstanz am Bodensee

Auch in Konstanz ist man aktiv, als "ZukunftsWerkStadt" das grüne Image mit Leben zu füllen. In dieser Gemeinde bin ich beruflich und ehrenamtlich aktiv, Aspekte nachhaltiger Bildung und Wirtschaft anzuregen.