Varianten des ökologischen Fussabdrucks

Der BUND beschreibt diese in einer Broschüre anschaulich:

"Mit unserem alltäglichen Konsum ist ein enormer Ressourcenverbrauch verbunden. Dieser liegt schon heute weit über dem, was die Erde dauerhaft bereitstellen kann. Messen lässt er sich u.a. mithilfe der so genannten vier Fußabdrücke. Die Menschen der reichen Länder in Europa, Nordamerika, Australien und Japan – ungefähr zwanzig Prozent der Weltbevölkerung – verbrauchen rund achtzig Prozent der weltweiten Ressourcen. Neben dem Verbrauch der natürlichen Ressourcen verbrauchen wir auch die nicht erneuerbaren Rohstoffe wie Metalle, seltene Erden, Öl und übernutzen unumkehrbar Böden, Wasser und Atmosphäre."

Und nicht zu vergessen, weitere Fussabdrücke, die von verschiedenen NGOs entwickelt werden: z.B. der Slaveryfootprint verdeutlicht, wie viele Zwangsarbeitende ungefähr für die einzelne KonsumentIn arbeiten. Angesichts 2014 öffentlich diskutierter Probleme z.B. bei der Produktion von Garnelen in Asien sicher ein wichtiges Mittel für soziale Fragen zu sensibilisieren.