Ökologisch Heizen will gut beraten sein

Wow, nach langem Hin und Her, habe ich entschieden: die alte Ölheizung wird nicht erneuert und der Einbau einer Pelletheizung noch kurz vor Jahresschluss gemacht werden. Dazu sehr hilfreich war der Kontakt zu einer kleinen Firma aus der Region, die nicht nur bodenständige Beratung bietet, das Pelletlager und die Heizung einbaut, sondern auch für die Vermittlung von Detailinformationen und beteiligten Firmen sorgte: das Absaugen und die Rücknahme des Restöls, der Abbau und die Entsorgung der alten Tanks, der Einbau eines zweiten Kaminrohres, die diversen Freigaben eines kritischen Schornsteinfegers und dann noch die Anlieferung der ersten staubfreien Pellets mussten genau auf bestimmte Zeitpunkte organisiert werden. Auch an die Zwischenlagerung und Entsorgung des entstehenden Restmülls sowie die Berücksichtigung enger Platzverhältnisse muss gedacht werden. Zeitweise waren 8 (!) HandwerkerInnen gleichzeitig am Tun (und das bei schönsten Bodensee-Regenwetter). Nach vielen Vorgesprächen (alle beteiligten Firmen waren vorab ja einmal vor Ort zum Erfassen der Daten und Situation), insgesamt 6 Tagen mit HandwerkerInnen und einer längeren Putzaktion im Haus verlief der Winter mit einer leisen, holz-duftenden Heizung problemlos. Was bei der Entscheidung für Pelettheizung auch berücksichtig werden muss, sind die höheren Aufwändungen für die Prüfungen und Reinigungen des Schornsteinfegers: er kommt für die Messung dann zwar nur alle 2 Jahre, diese dauert aber einiges länger als beim Ölbrenner.

Neben dem Streichen der arg beanspruchten Wände (Transportieren des großen Wasserpuffers durch ein eigentlich zu enges Treppenhaus) können nun weitere klimaschonende Sanierungsmassnahmen kommen.

Öl-Feuerung: Goodbye!