Die Halbinsel Höri (mit 10 Tsd. EinwohnerInnen auf 45qkm, seinen Grenzgängern und vielen Touristen) liegt am Untersee (Norden) sowie Zeller See (Süden). Die Erhebung "Schiener Berg" liegt auf ca. 715 Metern und das Ufer des Untersee auf rund 500m. Auch Dank des Blicks auf die Schweiz (und manchmal deren Berge) ist sie ein wohltuendes Kleinod in der Bodenseelandschaft, vor allem wegen seiner Natur. Anregungen für Touren auf beiden Seiten des Untersee gibt es viele. Der BUND ist in Öhningen wieder aktiv und konnte in Wangen mit einem Strandrasen ein weltweit einzigartiges Biotop dokumentieren: "Welt der Wunder vor der Haustüre". 2014 wurde die Zwiebel "Höri Bülle" aus Moos mit dem EU Herkunftszeichen anerkannt. Dazu beigetragen hat sicherlich die seit einigen Jahren bestehende Zusammenarbeit mit Slow Food und dieser süss-saftigen Bülle als Arche-Pasagier.

Die Busverbindungen werden langsam besser, die Radfahrwege werden mit langen Pausen ausgebaut und die Fähren pendeln im Sommer zwischen Schweizer und deutschem Ufer hin und her. Sogar eine Mitfahrzentrale besteht. Und Kanus kann man an verschiedenen Stationen leihen. EinwohnerInnen bekommen mit einer speziellen Badekarte dann freien Eintritt in den Bädern Öhningen und Wangen. 

Es gibt einige Filme über diese Region zwischen Radolfzell und Stein am Rhein: SWR im Mai 2014, nicht das beste Portrait, aber ein paar schöne Stimmungsbilder. Bereits 2009 wurde ein sehr allemanischer Film "Landschaftsgeschichten von Menschen im Hegau und auf der Höri" erstellt mit Portraits beeindruckender Menschen in einer wunderbaren Landschaft. Die DVD ist in diversen Läden und Tourismusbüros auf der Höri erhältlich.

Die offenen Bodenseegärten veranstalten z.B. im Juni eine lange Nacht der Bodenseegärten auch auf der Höri.

Anfang August 2017 fegte tief in der Nacht ein orkanartiges Gewitter über die hintere Höri. Öhningen hat es heftig erwischt, die Schäden sind enorm. Die Wucht dieser Tornados lassen sich sehen: wie eine Feder-leicht wurde eine schwere Tischtennisplatte ca. 20 m weit von ihrem Standort auf ein Gewächshaus hochgewirbelt.

 

Foto: privat