Klimaschutz in der Ernährung: wer, wie und wo?

Die Stiftung PUSCH veranstaltete im Juni diese Tagung mit einer spannenden Zusammensetzung.

 

Die Produktion und der Konsum von Lebensmitteln sind für mehr als ein Drittel der CO2-Emissionen (Äquivalente) des privaten Konsums verantwortlich. Allein die industrielle Viehwirtschaft verursacht mehr Emissionen als der gesamte Transportsektor. Rund 60 Prozent der Treibhausgase, die auf das Konto der Ernährung gehen, fallen im Ausland an und werden in Form von Lebens- und Futtermitteln importiert.

Wie lässt sich die Klimabilanz der Ernährung verbessern? Dieser Frage gingen AkteurInnen aus der Landwirtschaft, des Bundes, von Verbänden, aus dem Detailhandel und der freien Wissenschaft nach. Sie diskutierten, in welche Richtung sich die Lebensmittelproduktion, die Verarbeitung und der Konsum in der Schweiz entwickeln sollen, um die langfristige Versorgung der Bevölkerung, fruchtbare Böden, Biodiversität und Klimaschutz zu gewährleisten. Einiges ist in Bewegung gekommen, doch die Anstrengungen müssen noch an Dynamik zulegen. Es braucht klare Ziele, um die Umweltbelastung durch die Ernährung zu reduzieren. Interessant war, die immer noch bestehende Scheu öffentlicher Träger den reduzierten Konsum tierischer Erzeugnisse klar zu benennen. 

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