Bio Vegan-Vegatarisch-Kurs am FiBL, Frick: 16.04.18

Der Termin findet statt.

Im FiBL Kurs werden wir den Anbau stärker einbeziehen und möchten erneut das konstruktive Gespräch zwischen tierhaltungsfördernden Einrichtungen und veganen Bio Betrieben anregen. Neueste Ergebnisse aus dem Klimaschutz und die Degustation der Produkte geben weitere Anregungen.

Wir gehen zudem auch auf Themen ein wie vegane Säfte und Weine ohne tierische Hilfsstoffe in der Aufbereitung auskommen und pflanzliche Öle auch ohne Buttergeschmack munden. 

 

PS: In einem Artikel im September 2017 gebe ich ein paar Anregungen für an veganer Ernährung interessierte KonsumentInnen. Bzw. habe ich ein paar Tipps für den Schweizer Tierschutz zusammen gestellt.

 

Programm 16.04.18
FiBL_Frick_Kurs_Bio Vegan Vegetarisch_18
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Veganer Anbau – eine Alternative auch im Bioland Schweiz?

 

Vegane Ernährung kommt schrittweise in der Gesellschaft an: sei es als das „besondere Etwas“ oder als Ausdruck einer fundamental anders gestalteten Ernährungs- und Lebensweise. Zunehmend mehr Menschen machen sich Gedanken darüber, was eigentlich einen herkömmlichen Biosalat von der veganen Variante unterscheidet. Ist es möglich, ohne tierische Dünger nachhaltigen Biolandbau zu gestalten? „Ja“, finden die rund 100 Biobetriebe, die dem „Biocyclic-Vegan Network“ angehören. Für sie stellt die Anerkennung der  Biozyklisch-Veganen Richtlinien Ende 2017 durch den weltweiten Biodachverband IFOAM einen Meilenstein dar. Diese Richtlinien schreiben Dünger und Hilfsstoffe auf rein pflanzlicher Basis vor, tierischer Exkremente oder Körperteile sind verboten. Die meisten Richtlinien sind mit denen des Biolandbaus praktisch identisch. Doch welche Perspektiven bietet diese Methode im Grasland Schweiz? Anstelle eines Grabenkampfes zwischen Tierhaltern und Veganern bahnt sich hier eine „Koalition der Klugen“ an: Landwirtinnen und Landwirte, Verarbeiter und weitere Fachleute, denen höchste Standards für Nutztiere am Herzen liegen, arbeiten gemeinsam mit Akteuren aus dem Vegan-Sektor daran, den Konsum tierischer Produkte zu reduzieren und  parallel zu einer ressourcenschonenden Biotierhaltung auch die biovegane Landwirtschaft weiterzuentwickeln. Wie schön, wenn dann die neue vegane oder vegetarische Vielfalt schmackhaft und bekömmlich häufiger auf dem Teller zu finden ist. Dies obwohl noch offen ist, ob auch ein veganer Biolandbau die Welt ernähren könnte.

 

 

 

 

·       Text: Sigrid Alexander, FiBL 

Weiteres am Kurs: „Handwerkliche Verarbeitung von Biolebensmitteln: Vegetarisch und Vegan“ am 16. April am FiBL in Frick.

www.bioaktuell.ch > Agenda > Verarbeitung, Vermarktung

 

Bild 1: Jacques Fuchs, FiBL: Eine der vielen Gemeinsamkeiten von Bio und Vegan: Humusaufbau durch Kompost

Bild 2: Daniel Mettke, Referent, Ökofeldtage 2017 (DE)